MICHAIL LIFITS PLAYS MOZART (Decca, 2012)

MICHAIL LIFITS PLAYS MOZART

Decca, 2012

"The sensational debut album from the "sorcerer of beautiful sound”, pianist Michail Lifits, is an exciting Mozart album. Much vaunted for his “spiritually transfused, almost wise-seeming sound" on the international concert stage as well as admired for the "positively breathless beauty of his playing", Michail Lifits has already being compared to Wilhelm Kempff.

The winner of the 57th Ferruccio Busoni International Piano Competition in Bolzano (2009), Lifits presents an altogether new Mozart, like a soufflé – light and easy, yet intensive in taste.

Lifits’ Mozart album features not only absolute repertoire highlights such as the Fantasia in D minor (K397) and the Rondo in A minor (K511), but also unknown early sonatas as well as the Duport Variations (K573).

Lifits abhors empty technique – he interprets music vocally, with the most delicate pianissimi, rounded cantilenas and an enchantingly beautiful tone. From this arises an entirely new picture of Mozart: surprising, intellectually imbued, and yet light and airy.

A Mozart you can rave about."

REVIEWS

"...Michail Lifits, der auf seiner CD die die d-Moll-Fantasie KV 397, die Duport-Variationen, Sonaten, Rondos und das späte b-Moll-Adagio zu einem aufregenden Gesamtkunstwerk macht.Vom gebürtigen Koreaner Youn unterscheidet sich Michail Lifits, geboren in Usbekistan, durchaus, ist er doch ein zärtlicher Feingeist, ohne je Mozarts Klaviermusik zu verzärteln. Er beglückt vielmehr nicht nur mit Differenziertheit und Variationsbreite von Anschlag, Ausdruck, Dynamik, gepaart mit fast unmerklichen Tempomodifikationen, einem geradezu liebevollen Umschmeicheln jeden einzelnen Tons und stets perfekter Phrasierung, sondern auch mit einem schier unglaub- lichen Non-Legato. Diese nicht zuletzt in ihrer Werkzusammenstellung faszinierende CD möchte man am liebsten jede Woche einmal hören...."

"...Umgekehrt kann die volle Mozart-Reife auch von jungen Interpreten erreicht werden. Man höre und staune deshalb über die Decca-CD, mit der Michail Lifits auch in die Abgründe des Wiener-Klassiker-Kosmos hinabzuleuchten versteht. Späte Rondi, das h-Moll- Adagio KV 540, aber vor allem die d-Moll-Fantasie KV 397 werden hier im besten Sinne tiefschürfend abgetastet. Von dem 1982 in Usbekistan geborenen deut schen Pianisten wird man noch hören..."

Michail Lifits spielt Klaviermusik von Mozart

"Statt mit virtuosem Tastendonner verzaubert der Junge Pianist mit Mut zum leisen und zum Langsamen. Behutsam nähert er sich Mozart, findet für jedes Stück sehr individuelle, detailreich durchdachte Lösung. Ein reifes Debüt."

September 13, 2012

"Was für eine Dunkelheit! Kaum, dass einer der finsteren Moll-Akkorde erklungen ist, verlischt die Musik auch schon wieder im Nichts. Wie Schwarze Löcher scheinen gedehnte Pausen die Töne anzuziehen und zu verschlingen. Es sind nicht gerade typische Klänge für diesen Komponisten, auch wenn kurz vor Ende des Stückes endlich doch noch ein Thema aufscheint, das vermeintlich unbeschwert klingt. Wolfgang Amadeus Mozart verbindet man eher mit dem Lichten und Leuchten, erst recht in seinen Klavierwerken, die, obschon raffiniert, meist auch gefällig erscheinen sollen. Aber diese "Fantasia" in d-Moll ist eben kein normales Stück. Es ist eine Herzensangelegenheit. 

Und so legt auch der Pianist Michail Lifits, der mit diesem Mozart-Werk seine Debut-CD eröffnet, jeden Ton auf die Goldwaage. Nichts ertönt unbedacht oder gar technisch, jede einzelne Note hat einen eigenen, fast schon altertümlich kostbaren Klang. So lebendig tönt die schwere Maschinerie eines Konzertflügels nur selten.

Doch aufhorchen...

Bewertung: 5*****

"Ein neues Talent, mal wieder. Ein Debütalbum bei einer ganz großen Plattenfirma. Schnell sind die Labels dabei, wenn es gilt, sich Newcomer als Exklusivkünstler zu sichern - ebenso schnell aber lassen sie die jungen Interpreten dann auch wieder fallen, wenn sie sich nicht verkaufen. Im Falle des 1982 in Taschkent in Usbekistan geborenen Michail Lifits darf man darauf hoffen, dass wir hier den Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen ihm und der Decca miterleben.Eine reife Deutung.

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart hat er für dieses Debüt gewählt, was schon einmal für ihn spricht. Denn wie viel leichter ist es, mit donnerndem Virtuosentum Eindruck zu schinden. Bei Mozart dagegen kann sich keiner verstecken. Und das versucht Michail Lifits auch gar nicht. In der d-Moll-Fantasie nimmt er sich selbstbewusst alle Freiheiten, die der Komponist ihm eröffnet. Wer das Stück gut kennt, ist zunächst verblüfft, dann gefesselt und am Ende fasziniert von einer sehr individuell...

"...He opens the D minor Fantasia with some shocking Schumannesque/Lisztian pedalling. What the hell is he up to? Bear with him. He knows exactly where he is going. It is a path which others have taken before him. What unfolds is a lyric opera without sets, costumes or libretto, but with such a cast of “characters” as to confirm that Mozart is always an opera composer even when he was writing for the piano. I fancy that the boy would say especially when he was writing for the piano. The wizardry of the Lifits independence of hands is breathtaking. Cheeky, even. It sounds like two or three pianists are operating at the same time. It turns out that the combination of cheek and brio is an admirable Mozart trait..." 

 http://www.musicweb-international.com/classrev/2012/Aug12/Mozart_piano_4764857.htm#ixzz43AcVZWko

"... Doch erleben wir alles andere als Stückwerk: Der Pianist Michail Lifits, der den Busoni-Wettbewerb gewann, hat nicht nur ein schönes Gespür für groß angelegte Bögen, er versteht sich auch vorzüglich auf klangliche Raffinements. Verspieltheit und Launenhaftigkeit verbindet er - wie in der d-Moll-Fantasie - mit bohrender Nachdenklichkeit, immer werden Tempo und Dynamik der Stimmungslage entsprechend gewählt..."

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