SHOSTAKOVICH: 24 PRELUDES Op. 34 & PIANO QUINTET Op. 57

with Szymanowski Quartet

Decca, 2017

With his "mature sound, seemingly full of wisdom" (Süddeutsche Zeitung), his sensible, delicately balanced touch, and his interpretive maturity, Michail Lifits casts a spell over audience and press alike.

 

After two highly acclaimed recordings of Mozart and Schubert, Michail Lifits now dedicates himself to the masterworks of Dmitri Shostakovich: the humorous and enigmatic 24 Preludes, Op. 34, and one of the best-loved chamber music pieces, the Piano Quintet, Op. 57. 

SHOSTAKOVICH: 24 PRELUDES Op. 34 & PIANO QUINTET Op. 57 (Decca, 2017)

OFFICIAL CD TRALER

October 23, 2017

"...Spätestens mit dieser CD hat sich Michail Lifits einen Platz auf dem Pianisten-Olymp gesichert. Bereits die farbenreichen und freigeistigen Schubert-Aufnahmen des 34-Jährigen versetzten die Musikwelt in Staunen, und sein aktuelles Schostakowitsch-Album steht diesen in nichts nach..... Lifits ist sich dieser Gebrochenheit bewusst, er erfasst die Charaktere sicher bis ins Detail und profiliert sie mit einer überwältigenden Fülle an Klangfarben und staunenswerter Virtuosität, die jedoch nie zum Selbstzweck wird... 

..Die Musiker des Szymanowski Quartet und Michail Lifits loten diese Klangwelten mit großer emotionaler Intensität aus, zeigen die Vielschichtigkeit des Scherzos zwischen mechanistischer Rhythmik und beschwingter Leichtigkeit und verstehen das Intermezzo als berührende Ode über den Weltschmerz. Ein großartiges Album, das auch wunderbar natürlich und direkt aufgenommen wurde." 

August 20, 2017

"...Der Pianist Michail Lifits kann trotz seiner jungen Jahre bereits sehr gelobte Aufnahmen nachweisen. Auch hier gelingt es ihm, die den Miniaturstücken innewohnenden Stimmungen und die laufende Hintergehung scheinbar bekannter Strukturen wie Polka und Walzer mit Augenzwinkern zum Klingen zu bringen und den Hörer in seinen Bann zu ziehen.Im Quintett gesellt er sich zu den Streichern des Szymanowski Quartetts. Das Quartett, hier noch in der vorherigen Besetzung, hat bereits viele Preise gewonnen und wird allenthalben für sein intensives und warmklingendes Spiel gelobt. Dabei gelingt es den vier Musikern zusammen mit dem Pianisten, die verschiedenen Ebenen aus volksliedhafter, sarkastischer, an Barock und Wiener Klassik erinnernder Momente sowie die anfangs und am Ende gelöste Stimmung, die zwischendurch auch höchst angestrengt ist, einzufangen und den Hörer damit auf die spannende Reise mitzunehmen...."

"Michail Lifits and the Szymanowski Quartet are completely inside the astringent id...

"...Der Pianist Michail Lifits zeigt auf seiner neuesten Aufnahme, dass er die breite Palette dieses Humors beherrscht. Und noch viel mehr als das. Er destilliert aus jedem Präludium die Kernaussage heraus, ohne dabei zu überdramatisieren. Seine Stärke ist der Klang – vor allem im Piano. Lifits zaubert Klangfarben, die in sich mehrdeutig sind. Die Grenze zwischen Komödie und Tragödie wird unscharf. In nur Bruchteilen von Sekunden schaltet Lifits um von einer Stimmungsnuance zur nächsten. So werden aus den kurzen Aphorismen farbenreiche und spannungsgeladene Kurzgeschichten..." "...Fazit: Hochspannend, aufwühlend und mitreißend: Michail Lifits außergewöhnliche Musikalität und seine scharfsinnigen Interpretationen machen aus Schostakowitschs Musik einmal mehr ein fesselndes Dokument klingender Zeitgeschichte..."

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=85345&key=standard_document_65487394

"...There are over twenty-five recordings of these Preludes, but few by established artists with big careers (Ashkenazy, Nicolaevska, and Mustonen are the exceptions). Most pianists seem to play the work in around thirty minutes. Lifits takes about eight minutes longer. We know that Shostakovich was often indifferent to his own metronome markings, which he sometimes took from the first performer to play a piece. Lifits’ more deliberate tempo choices and deft rubato make other versions seem underplayed. In Lifits’ hands the Preludes seem worldlier, more knowing. Lifits presents us with more than an appealing musical sketchbook, revealing a world of the composer’s moods (from sardonic to resigned), managing to link this early composition to the laconic, spare and enigmatic music of late Shostakovich, where the composer seems alone, yet intensely observant..." "...We hear echoes of Shostakovich’s musical upbringing, with lots of Chopinesque moments, but also popular tunes including a high...

"...Lifits fängt die Stimmungen der pianistisch hoch anspruchsvollen Präludien haargenau ein, ohne jedoch ins Überschwängliche abzudriften. Ebenso gelingt es ihm mit dem Szymanowski Quartet die unterschwellig anklingende Dramatik des Klavierquintetts einzufangen."

May 20, 2017

"...Der junge russische Pianist Michail Lifits legt nun die "24 Preludes" (Decca) und das Pianoquintett vor. Und das macht er anders als die russische Schule, nirgends wird gedonnert. Lifits geht bei den verhaltenen Stücken erstaunlich sensibel und impressionistisch ans Werk. Die rasanten Sachen kommen natürlich gewohnt stählern. Toller Kontrast"

May 12, 2017

"Auf seiner neuesten CD bei dem Label Decca stellt sich Lifits mit Werken von Dmitri Schostakowitsch solistisch und als Kammermusiker vor. Zusammen mit dem Szymanowski-Quartett spielt er das schwermütige Klavierquintett op. 57, und davor präsentiert er die hinreißenden 24 Préludes op.34. Die meisten Pianisten spielen ja lieber den Zyklus von 24 Präludien und Fugen op. 87, aber nach Lifits Aufnahme sollte sich dies dringend ändern. ... Für jede einzelne Miniatur findet Lifits den richtigen Ton: einerseits enorm prägnant und pointiert, aber nie überzeichnet, immer mit einem Schuss Beiläufigkeit, damit der Zuhörer zwischen Ironie und Ernst in der Schwebe bleibt."

..."Gerade hat Michail Lifits seine dritte CD u. a. mit den 24 Préludes op. 34 von Dmitri Schostakowitsch herausgebracht. Faszinierend mit welcher Palette an Farben, mit welch sensiblem und delikat balanciertem Anschlag, mit welcher Noblesse vor allem er diese ebenso tiefgründigen wie pfiffigen Klavier-Miniaturen spielt."...

http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/klassikwelt/michail-lifits100.html

..."Die Préludes von Dmitri Schostakowitsch sind 24 unterschiedlichste Miniaturen quer durch alle Tonarten, klar und kontrastreich mit feinem Humor, lichtem Sarkasmus oder melancholisch erst gezeichnet von Michail Lifits."...

..."Da wäre einmal die Kunst der Zuspitzung, die Lifits meisterlich beherrscht. Er bringt jede der 24 Miniaturen auf den Punkt, lyrische wie martialische, heitere wie melancholische. Über das Ziel hinaus schießt er dabei jedoch nie. Lifits weiß wann es gut ist, wann er das gesagt hat, was er sagen will. Das zeigt sich in jeder der Miniaturen, deren Ausdrucksgehalt er mit bemerkenswerter Sicherheit trifft. Da werden subtilste Nuancen nachvollzogen, agogisch wie dynamisch, und große Spannungsbögen mit der gleichen Intensität wie liebevoll gestaltete Details gepflegt. Allein die Anschlagsnuancen, die Lifits vom knackig-scharfen Martellato über fluffig-esoterisch leicht dahingezauberte Pirouetten bis hin zu fast unhörbaren Abschattierungen im Pianissimo-Bereich beherrscht, lohnen ein ganz genaues Hinhören. Die unendliche Doppelbödigkeit und Hintergründigkeit dieser Musik erfährt unter Lifits Fingern eine wahrlich Maßstäbe setzende Darstellung."...

http://www.klassik-heute.com/4daction/www_m...

"...Lifits' rendering of the 24 Preludes for piano, Op. 34, is ideal. These little pieces distill the sharp high spirits of early Shostakovich down to a tight series of gestures, and Lifits finds musical meaning in every small detail. Sample one of the shorter preludes, like No. 20 in C minor, and marvel at the number of shifts in direction Lifits can pack into 43 seconds. ... Lifits shows the brilliance without overwhelming the Szymanowski Quartet, and in all this is a satisfying, high-spirited Shostakovich album, with clear studio sound from the Sendesaal Bremen."

http://www.allmusic.com/album/shostakovich-24-preludes-op-34-piano-quintet-op-57-mw0003038979

"...Michail Lifits gibt den eigenwilligen, kleinen Wunderwerken maximale Prägnanz. In jeder überraschenden Wendung wirkt das sprechend, poetisch und plausibel. Nichts verfestigt sich, aber zugleich verflüchtigt sich auch nichts, weil Lifits nie überzeichnet. Er lässt die Pointen aufleuchten, ohne sich in bloßen Gags zu verlieren. Und präsentiert uns den jungen Schostakowitsch als großen Psychologen: Diese 24 Préludes sind weit mehr als Sammlung spöttischer Aphorismen, sie sind ein tiefsinniges Kaleidoskop des Menschlich-Allzumenschliche."...

... "Kaum zu glauben, dass nur 7 Jahre zwischen diesen grundverschiedenen Werken liegen. In Julian Barnes‘ Roman kann man nachlesen, wie Schostakowitschs Leben in zwei Hälften zerbrach. Hören kann man es auf dieser schönen CD."

https://www.br-klassik.de/aktuell/br-klassik-empfiehlt/cd/cd-tipp-michail-lifits-schostakwotisch-100.html

Chi è abituato a pensare a Dmitri Shostakovich come solo al cantore delle gesta storiche dell'Unione Sovietica, potrà beneficiare della registrazione (in uscita dal 21 aprile) del pianista uzbeko Michail Lifits: i ventiquattro preludi per pianoforte, datati 1933, e il quintetto in sol minore (1940). Una raccolta di aforismi ben caratterizzati che offrono la possibilità a un solista con le carte in regola di cambiare rapidamente maschera: ironia, sarcasmo, spunti lirici o pseudo impressionistici, contrappunti severi: una specie di ciclo alla Chopin ricoperto di ironia grottesca. Un tono più leggero pervade il grande quintetto, con cui l'autore si augurava di donare un sorriso ai suoi compatrioti. Lifits e il quartetto Szymanowski ci riescono perfettamente.

http://www.ilgiornale.it/news/spettacoli/shostakovich-ironico-1385407.html

April 3, 2017

"Nur ein Pianist, der wirklich in diese Musik eintaucht, ihren Kern und ihr Wesen vollkommen begreift kann das bewältigen. Ein Pianist eben wie Michail Lifits. Mit unendlich differenziertem Anschlag, mit einer großen Kenntnis des Komponisten und seiner Hintergründe entfaltet sich unter seinen Händen der ganze Reichtum dieser vielschichtigen Musik. Er lässt jede Note atmen, gewähren, bietet ihr den Raum, den sie benötigt, schaltet dann wieder auf die groteske Seite und erfasst blitzschnell das Wesentlichen jeder einzelnen Geschichte, die Schostakowitsch hier erzählt."

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